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Praxis für Ärztliche Osteopathie, Manuelle Medizin, Spiraldynamik®
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Praxis für Ärztliche Osteopathie Manuelle Medizin/ Chirotherapie Myofasziales Taping, SPIRALDYNAMIK®
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Osteopathie

Medizinhistorisches Wissen zur Chirotherapie Osteopathie und Skoliosebehandlung 

 

Manuelle Techniken sind wahrscheinlich so alt wie die Menschen selbst und entwickelten sich ohne Zweifel durch die instinktiven Versuche, das eigenen Leiden  zu lindern. 

Obwohl die medizinische Kunst ihre Wurzeln sicherlich im NIL –TAL, im Land des Rätsels und der Ruhe, vor mehr als 6000 Jahren hat, ist der Anfang der Medizin schlecht dokumentiert.

 

Erste Schriftliche Grundlagen stammen aus Griechenland  von Hippokrates (460-377 vor Chr.)  

Das Gesammelte Werk aufgrund seiner Forschung „CORPUS HIPPOKRATICUM“  stammt von  Wissenschaftlern aus Alexandria, die es aufschrieben.  

 

Erster Nachweis von Übungsprogrammen bei Knochenverformungen gab es bereits unter Hippokrates 500 v. Chr..

-Hippokrates benutzt Traktion, direkten Druck und Manipulation, um offensichtliche Kurvenabweichungen der Wirbelsäule zu korrigieren - 

 

Galen(131–201 n. Chr.) Anatom und. Physiologe widerlegte einige seiner Konzepte. Er erwarb Wissen durch Sektionen tat aber wenig, um Ursache oder Behandlung einer Krankheit zu verstehen. 

Er definiert den Begriff Skoliose, unter ihm fanden auch erste Erprobung von Korsetten statt und er gab die Empfehlung: Atemübung mit  „lautem Singen“

 

Er erklärte, dass jede Läsion eines Organs eine Veränderung dessen Funktion verursache!

 

638 n. Chr. griffen die Mohammedaner Alexandria an und verbrannten leider große Teile der Bibliothek (übrig blieben „PERI-Arthron“ und „Mochlikon- Methode der Reposition“als einzige Werke für die Nachwelt  

Im Mittelalter seit Galen und während des gesamten Mittelalters bis zum 15.Jahrhundert wurden in keiner Wissenschaft Fortschritte gemacht.

 

Es wurden nur Knocheneinrenkungenals heilende Kunst von Laien praktiziert.

In der Renaissancefand eine Wiederaufnahme der Prinzipien von Hippokrates und Galen vor allem durch Paracelsius statt.

 

Paracelsius (1493 –1541) erklärte Dass dasWissen“... subjektiv und Individuell gewonnen werden müsse...“ und formulierte die Theorie der Natur, die nun alles auf Erfahrung undBeobachtung von natürlichen Phänomenen basierte 

 

3 seiner Annahmen, die mit der Beobachtung von natürlichen Phänomenen verbunden sind, werden in der OSTEOPATHISCHEN PHILOSOPHIE von Still und Sutherland reflektiert

  1. Die ganze Natur ist eine Einheit 
  2. Sie ist nie komplett
  3. Sie ist ein Makrokosmos, der Mensch ein Mikrokosmos

 

Ambrose Pare (1510-1590) Erkannte die Progredienz der unbehandelten Skoliosekrankheit während des Wachstums, auch er setzte vor allem auf erste Korsette.

 

Nicolas Andry (1741) beschrieb die Skoliose als das Ergebnis einer Fehlhaltung

 

Paracelsius war ein glühender Vertreter der IATROCHEMISCHEN Schule (Fehlfunktionen und Pathologien wurden immer auf chemische Veränderungen und hierin auf ein Ungleichgewicht im Körper zurückgeführt).

 

Der frz. Mathematiker und Philosoph Rene Descartes (1596 –1650) entwickelte hieraus den Gedanken der IATROMECHANISTISCHEN Schule.

Sein Essay „De Homine“ von 1662 wird historisch oft als das erste Physiologiebuch erwähnt. 

Als Rationalist verstand er Körper und Seele als getrennte Einheiten, die sich nicht gegenseitig beeinflussen.

Der Körper sei mechanisch - eine Maschine mit Riemen, Zahnrädern, Hebeln und Drehangelpunkten  

 

Auch Still (Vater der Osteopathie) bestand darauf, dass man den menschlichen Körper mit einer Maschine vergleichen kann, deren Funktion primär von der Integrität der unterschiedlichen Teile abhängig war.

Borelli (1608 –1657) berechnete in diesem Sinn Kraft und Bewegung im muskuloskeletalen System.

Er entwickelte die erste eigene Idee zur Muskelkontraktion: „DIE NERVEN BEINHALTEN FLÜSSIGKEIT DIE SEHR SCHNELL DAS BINDEGEWEBE DES MUSKELS DURCHDRINGEN... Die Folge sei ein Anschwellen der Muskulatur, das eine Kontraktion provoziere...“

Die Vitalistenkehrten zur Synthese von Verstand, Geist und Materie zurück. Sie waren eine kreative Reaktion auf die dogmatischen Modelle der Chemiker und Mechanisten.

 

Theophil de Bordeu 1644 beschrieb zum Bsp. integrative Mechanismen des Körpers

Der Grundgedanke der Natur als heilende Kraft von Hippokrates wurde erst wieder aufgegriffen durch Thomas Sydenham /1624-1689 engl. Arzt und vervollkommnet durch STILL (Vater der Osteopathie) im 19. Jahrhundert 

Allen gemeinsam war bis ins frühe 19. Jahrhundert das Prinzip ihrer Skoliosebehandlung: Traktion und Manipulation

 

 

 

 

 

Anfänge der osteopathischen Medizin in der Neuzeit

 

19. Jahrhundert Andrew Taylor Still 

„Mein Ziel ist es, dass der Osteopath philosophisch denkt und die Ursache sucht“ 

Für Still war die Erfahrung als Fundament des Wissens wichtig. Das beste Studium vom Menschen ist der Mensch. 

Inspiriert von Herbert Spencer (er schuf die Theorie vom Überleben des Stärksten) und durch die Literatur des 19.Jahrhunderts, die die Beteiligung des Rückenmarks bei pathologischen Zuständen entdeckte, durch den 1830 entdeckten REFLEXMECHANISMUS (Marshall Hunt) und 1840 die Veröffentlichung von B. Stilling über das autonome Nervensystem fasste Still als „VATER DER OSTEOPATHIE Krankheit so zusammen: 

Die Ursache ist eine partielle oder totale Unfähigkeit der Nerven die Flüssigkeiten des Lebens richtig zu leiten...   

Die Osteopathie oder Osteopathische Medizin wurde durch den amerikanischen Landarzt  und Missionarssohn  A.T. Still entdeckt. Die ersten Therapeuten waren in Amerika die sogenannten Bonecrackers oder Chiropractors. 

Still praktizierte aufgrund empirischer Aneignung von Wissen und aus völliger Nächstenliebe. Für ihn war der Mensch als eine Einheit  aus KÖRPER,  GEIST  und  SEELE als Teil einer vollkommenen Schöpfung. 

 

Die osteopathische Behandlung ist eine Form der ganzheitlichen Therapien „Hohe Schule der Manuellen Therapie“

Sie untersucht/behandelt funktionelle Beschwerden und Krankheiten unterschiedlicher Organsysteme des menschlichen Körpers ausschließlich mit den Händen.

In der Osteopathie wird eine Wechselwirkung zwischen Struktur und Funktion vorausgesetzt (...form follows function...)

Der Körper ist biologische Einheit   und der Körper kann selbstregulierend heilen.

Teilbereiche:

  • Parietale Osteopathie 
  • Craniosacrale Osteopathie 
  • Viscerale Osteopathie

Die Teilbereiche werden alle im Zusammenhang gesehen/ behandelt 

Nicht symptomatisch sondern ursächlich (A. T. Still 19.JH)

 

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